" Nein, Jazzohren müssen nicht mögen was das Klassik-Pop-Duo Marshall & Alexander musikalisch so treibt. Interessanter – vor allem für Fusion-Freunde – ist das, was der Kölner Saxophonist Frank Lauber aus den Songs der beiden Pathos-Kehlen macht.
Lauber, Mitglied der Marshall & Alexander-Tour-Band, tut auf seinem Debüt nichts anderes als das, was Jazzer schon immer mit Vorliebe getan haben: populäres, massenkompatibles Liedgut in Sphären der Improvisation transportieren.
Dem 30-Jährigen gelingt damit ein abwechslungsreicher Erstling, der sich nicht die provozierende Dekonstruktion der Originale, sondern deren musikalische Weiterentwicklung zur Pflicht macht. Mit Unterstützung seiner Hausband Café du Sport und Kollegen wie Drummer Florian Dauner, Trompeter Joo Kraus und Pianist Hendrik Soll köchelt er aus den Vorlagen mal ein sehr amerikanische dampfendes Rockjazz-Süppchen, das er mit süffigen an David Sanborn geschulten Phrasierungen würzt, schwelgt – dem Ohr schmeichelnd, aber nie kitschig – mit einem Symphonie-Orchester über eingängigen Melodien, spielt mit Sängerin Simone Larsen von groovenden Backbeats bestimmten Pop-Funk, verarbeitet spanische Einflüsse, lässt den Blues zu Wort kommen und hat mit seinen eloquenten, melodischen Saxophon-Beiträgen viel mehr zu sagen als die gleichgemachten Tonverbindungen gefönter Schönspieler, die sich sonst so im Fusion-Genre am Saxophon vergreifen."
Jazzpodium, Feb.2007Lauber, Mitglied der Marshall & Alexander-Tour-Band, tut auf seinem Debüt nichts anderes als das, was Jazzer schon immer mit Vorliebe getan haben: populäres, massenkompatibles Liedgut in Sphären der Improvisation transportieren.
Dem 30-Jährigen gelingt damit ein abwechslungsreicher Erstling, der sich nicht die provozierende Dekonstruktion der Originale, sondern deren musikalische Weiterentwicklung zur Pflicht macht. Mit Unterstützung seiner Hausband Café du Sport und Kollegen wie Drummer Florian Dauner, Trompeter Joo Kraus und Pianist Hendrik Soll köchelt er aus den Vorlagen mal ein sehr amerikanische dampfendes Rockjazz-Süppchen, das er mit süffigen an David Sanborn geschulten Phrasierungen würzt, schwelgt – dem Ohr schmeichelnd, aber nie kitschig – mit einem Symphonie-Orchester über eingängigen Melodien, spielt mit Sängerin Simone Larsen von groovenden Backbeats bestimmten Pop-Funk, verarbeitet spanische Einflüsse, lässt den Blues zu Wort kommen und hat mit seinen eloquenten, melodischen Saxophon-Beiträgen viel mehr zu sagen als die gleichgemachten Tonverbindungen gefönter Schönspieler, die sich sonst so im Fusion-Genre am Saxophon vergreifen."
„...Frank Lauber mit nie versiegendem Ideenfluss auf seinem gar nicht so ganz kühlen und gelegentlich mit Viertel- und Obertonaufrauhungen gespielten Altsaxophon...“
FAZ
„...Frank Lauber am Altsaxophon setzt seine Läufe in souveränem Zwiegespräch mit Tradition und Moderne überlegt und abgeklärt. Intellektuelle Klarheit und das Gespür für die Magie des Augenblicks leben bei ihm in bester Symbiose.“
Neuburger Rundschau
„...den tristen Dezembertag zum Leuchten brachte Frank Lauber mit seinen Soli auf dem Sopran- und Altsaxophon, die an Musikalität kaum zu überbieten waren.“
Badische Zeitung
